Hans-und-Lea-Grundig-Preisträger 2017

Der von der Rosa-Luxemburg-Stiftung ausgeschriebene Hans-und-Lea-Grundig-Preis 2017 wird an die syrische Regisseurin Afraa Batous, an die Berliner Künstlerin Heike Ruschmeyer, an das Jüdische Museum Wien sowie an die Kunsthistorikerin Rachel Stern (New York City) vergeben. So entschied die Jury mehrheitlich nach intensiver Diskussion in zwei Sitzungen am 13. Mai 2017 und 1. Juli 2017.

Lobende Erwähnung durch die Jury finden die Einreichungen im Bereich Bildende Kunst von Emmanuel Bornstein, Hosam Katan, Ilana Salama Ortar, Elianna Renner und Selma Selman. Das Werk von Manfred Kastner wird von der Jury als ein mutiges Beispiel, Verdrängungen der Geschichte durch Tabubrüche zu thematisieren und so gesellschaftliche Debatten zu initiieren, anerkennend hervorgehoben.

Die Hans-und-Lea-Grundig-Preise 2017 werden im Dezember 2017 in Dresden vergeben. Nähere Informationen dazu in Kürze hier.

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Auslobung des Hans-und-Lea-Grundig-Preises 2017

Unter der Schirmherrschaft der Rosa-Luxemburg-Stiftung wird in Erinnerung an Hans Grundig (1901–1958) und Lea Grundig (1906–1977) der mit 10.000 € dotierte, gleichnamige Preis für künstlerische, kunsthistorische und kunstvermittelnde Leistungen vergeben. Bewerbungsende ist der 31. März 2017.

Call for entries for the Hans and Lea Grundig Prize 2017
Application deadline: 31 March 2017

A prize in the amount of 10,000 € and named in commemoration of the artists Hans Grundig (1901–1958) and Lea Grundig (1906–1977), under the patronage of the Rosa Luxemburg Foundation will be awarded for artistic and art historical achievement, as well as for achievement in the communication of art.

Resümee Hans-Grundig-Kolloquium 2016

Vom 11. bis 12. November 2016 fand als Kooperationsveranstaltung der Hans-und-Lea-Grundig-Stiftung, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, der Hochschule für Bildende Künste und der Städtischen Galerie (mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung) das wissenschaftliche Kolloquium «Kontinuität und Neuanfang. Hans Grundig nach 1945 in Dresden» statt. Internationale KunsthistorikerInnen, HistorikerInnen und KuratorInnen diskutierten im Rahmen der zweitätigen internationalen Tagung den Stand der Forschungen zu Hans Grundig und entwickelten neue Zugänge zu diesem Kapitel der Dresdner bzw. deutsch-deutschen Geschichte. Eingeleitet wurde die Konferenz mit dem Festvortrag der US-amerikanischen Kunsthistorikerin Prof. Dr. April Eisman (Ames, Iowa) im Hermann-Glöckner-Saal des Albertinums, die einen weiten Überblick über die transatlantische Perspektive auf Kunst und Kultur der ehemaligen DDR gab. Aus Anlass der Veranstaltung wurde erstmalig seit langer Zeit wieder das Gemälde Herbst (1947) von Hans Grundig in den Ausstellungsräumen der Galerie Neue Meister Dresden dem Publikum präsentiert. Eine Dokumentation der verschiedenen Tagungsbeiträge finden Sie unter Kolloquium 2016.

11.–12. November 2016 in Dresden
Kontinuität und Neuanfang: Hans Grundig nach 1945 in Dresden
Kolloquium der Hans-und-Lea-Grundig-Stiftung

In Vorbereitung der Ausschreibung zum Hans-und-Lea-Grundig-Preis 2017 veranstaltet die Hans-und-Lea-Grundig-Stiftung in Zusammenarbeit mit Dresdner Kulturinstitutionen und mit freundlicher Unterstützung durch die Rosa Luxemburg Stiftung ein Begleitprogramm, das sich sowohl kunsthistorischen, als auch gesellschaftspolitischen Themen widmet und damit das breite Spektrum der Hans-und-Lea-Grundig-Stiftung absteckt.
Einer bislang kaum beachteten Schaffensperiode des Dresdner Künstlers und Kulturpolitikers Hans Grundig (1901–1958) widmet sich die zweitägige internationale Konferenz «Kontinuität und Neuanfang. Hans Grundig nach 1945 in Dresden», die am 11. und 12. November 2016 in Dresden stattfinden wird.

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